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Am 23. August war es endlich soweit. In Aschaffenburg fand das erste Alkemy-Turnier auf deutschem Boden statt. 10 Teilnehmer kämpften in spannenden Schlachten um die Vorherrschafft in Mornea.

Als nach einer mehr oder weniger langen Anfahrt alle Teilnehmer eingetroffen waren und sich jeder Spieler mit Kaffee, Sandwiches und Schokolade gestärkt hatte, eröffneten die Organisatoren des Tabletopclubs Asgard Aschaffenburg um 10:00 Uhr offiziell das Turnier. Als erstes Szenario wurde „Kontrolliere die Jinmarksteine“ gespielt, also ein allseits bekannter Klassiker. Auf fünf Spieltischen entwickelten sich schnell spannende Gefechte, teilweise machten wenige Würfelergebnisse den Unterschied zwischen Sieg und Niederlage aus.

Als zweites Szenario wurde „Der Segen des Beathacrann“ gespielt. Ein alchemistisches Experiment des Diakon Leodegarius war gewaltig schief gegangen und hatte die Bewohner eines entlegenen avalonischen Dorfes in wilde Bestien verwandelt. Die Spieler hatten die Aufgabe sechs dieser Kreaturen auszuschalten, für jede getötete Kreatur gab es einen Siegpunkt. Das Szenario entwickelte sich zu einem munteren Schlagabtausch, bei dem Strategie und Planung genauso gefordert waren wie Glück und gute Würfel. Immer wieder kam es vor, dass ein Spieler es nicht schaffte, einer Kreatur den letzten Lebenspunkt zu rauben, und dann mit ansehen musste, wie sein Gegner die angeschlagene Bestie ausschaltete und den Siegpunkt kassierte. „Killsteal“ wurde daher an einigen Spieltischen schnell zum geflügelten Wort.

Nach dem zweiten Spiel war erst einmal Halbzeit. Während die Turnierleitung die Armeen begutachtete und Punkte für die Bemalung verteilte, nutzten die Spieler die freie Zeit für den einen oder anderen Snack und ausgiebige Diskussionen über die Ergebnisse der beiden ersten Spiele.

Als drittes Szenario wurde erneut „Kontrolliere die Jinmarksteine gespielt“ und wie schon beim ersten Mal wurde auf jedem Spieltisch hart um den Sieg gerungen (Anmerkung des Autors: Meine Khalimanen wurden leider mal wieder böse verprügelt, aber das ist eine andere Geschichte…).

Im letzten Match des Tages wurde „Die Truhen“ aus den Chroniken von Mornea gespielt. Hier zeigte sich wieder, dass jedes Szenario eine ganz eigene Taktik verlangt. Auch Spieler, die im Kampf um die Jinmarksteine gnadenlos untergegangen waren, konnten auf einmal punkten und den Kampf um die Spitzenplätze noch einmal spannend machen.

Als nach dem letzten Gefecht alle Punkte gezählt waren, stand endlich der erste deutsche Alkemy-Turniersieger fest und Markus Wesemeier konnte den verdienten Pokal entgegennehmen. Das Snickers für die schönste Armee ging auch an Markus Wesemeier, die Wegzehrung für den Triumphmarsch nach Hause war also gesichert.

Insgesamt war der Tag für alle Beteiligten ein großer Spaß und die Planungen für das nächste Turnier in Ingolstadt laufen bereits.

Der Krieg um die Macht in Mornea ist noch lange nicht vorbei!

Stehend: Florian "Nirnaeth" Väth, Uwe "Sir_Talretard" Bischoff, Markus "Schattenschwinge" Wesemeier, Patrick "Skraag" Pachl, Thorsten "Andarion" Senger, David "Aêr" Reichgeld

Knienend: Clemens "Huscho" Hugo, Sascha "Travian" Hallex, Matthias "Karrack" Lang, Andreas "Portschi" Portscher, Christian "Darkover" Schlumpberger

Hier könnt ihr manche Miniaturen die während dieses Turnier gespielt wurden sehen.