Dieses Mal wollen wir erklären wie der Avalon Turnierspieltisch vom Krakenteam gebaut wurde.
Damit der Spieltisch einfach transportiert werden kann und genügend Spielfläche vorhanden ist, haben wir uns für eine Grundfläche von 48 x 36 Zoll entschieden, was der Standardgröße bei Turnierspielen entspricht. Die Basisstruktur war dieselbe wie beim Aurlok Turnierspieltisch und kann von Euch im entsprechenden Artikel auf dieser Seite nachgelesen werden.
Immer mit dem Gedanken im Hinterkopf, dass wir diese Tische stapelbar machen wollen haben wir uns für die zerfallenen Grundmauern einer avalonischen Burgruine entschieden. Dies ist ebenso eine sehr günstige Methode einen Spieltisch zu gestalten, da wir die Styrodur-Abfälle der anderen Spieltische nutzen konnten.
Als ersten Schritt haben wir mit den Styrodur-Teilen den Grundriss der Burgruine vorgegeben. Hier galt es nicht übermäßig akkurat zu sein: rechte Winkel und absolut gerade Mauern waren nicht gerade die Spezialität mittelalterlicher Burgenbauer.
Nun haben wir die Steine, welche die Überreste der Mauern darstellen sollen, zurechtgeschnitten. Zunächst haben wir das Styrodur der Länge nach mit einem Heißdrahtschneider geschnitten um damit zwei eine Doppelreihe von Steinen darzustellen. Da wir so diese beiden Reihen aus ein und demselben Stück geschnitten haben, passen sie perfekt nebeneinander.
Danach haben wir dieselbe Technik auf der Oberseite der beiden Styrodurstreifen angewendet. Ihr könnt sehen, dass wir das Material an den Stellen, an denen die einzelnen Steine aufeinander treffen ein wenig großzügiger eingeschnitten haben.
Diese Technik wird nun für alle Burgmauern wiederholt. Auch für die Rundtürme wurde exakt dieselbe Technik verwendet, nur dass die Türme eben… nun ja, rund sind.
Hier könnt Ihr das Endergebnis sehen. Ein Zwischenschritt, der hier leider nicht gezeigt wird ist das anbringen von Texturen an den Mauern und teilweise am Boden mittels verdünntem "Wood Polyfilla" (Anm.: Wood Polyfilla ist eine spezielle Füllmasse um Löcher und Kratzer in Hölzern zu füllen um so z.B. beschädigte Holzmöbel zu restaurieren.).
Um diesen Spieltisch zu bemalen wählten wir eine Technik, die wir „zufälliges Mischen“ nennen: Einer noch feuchten Basisschicht braun fügen wir Punkte von grün, gelb und blau hinzu.
Mit sehr großen Pinseln arbeiteten wir nun diese Punkte in die Grundfarbe ein und erschufen so Übergänge zwischen den Farben. Das ganze wurde recht brutal durchgeführt, wie Ihr auf dem Bild sehen könnt.
Die Ruinenmauern wurden einfach mit zwei Schichten grau auf einer schwarzen Grundfarbe trockengebürstet, was aber in diesem Fall völlig ausreichend ist.













